Hallo!!!! schön das du auch hier her gefunden hast......
komm mit ich zeige dir die Altare, eine Kanzel und eine Kapelle,
guck, da ist der
Dreikönigenaltar um 1668-83
Die prächtige Altarwand aus schwarzem Marmor und hellem Alabaster bildete ehemals die Schauseite des barocken Dreikönigenmausoleums in der Achskapelle, um 1668-83 von Heribert Neuss geschaffen. Nach dem Abbruch 1889 wurde die Vorderfront 1920 leicht verändert als Dreikönigenaltar wiederaufgebaut. Über dem säulengeschmückten Hauptgeschoß erhebt sich ein Giebel mit dem Stern von Bethlehem als Bekrönung. Die flankierenden Alabasterstatuen der hll. Felix und Nabor wurden 1699 von Michiel van der Voort aus Antwerpen hinzugefügt. Vor dem Gitter inmitten der Schauwand, hinter dem bis 1948 der Dreikönigenschrein in der Schatzkammer sichtbar war, steht seit 1963 die Schmuckmadonna.
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Altar der Stadtpatronen (geöffnet)
<!--[if !vml]--><!--[endif]-->Der von dem Kölner Maler Stefan Lochner ( 1451) für die Ratskapelle der Stadt Köln um 1442 gemalte Flügelaltar ist das bedeutendste Werk der spätgotischen Kölner Malerschule. Er wurde, nachdem er vor den französischen Revolutionstruppen 1794 versteckt worden war, nach der Profanierung der Ratskapelle 1810 auf Betreiben des Kölner Gelehrten, Geistlichen und Kunstsammlers F.F. Wallraf in den Dom übertragen. Dort bildet er heute das Zentrum der Marienkapelle, deren Altar er schmückt. Täglich wird hier die Messe gefeiert: der Altar ist also ständig in liturgischer Nutzung. Auch heute noch werden in der Advents- und der Fastenzeit die Flügel des Altares geschlossen.
und hier ist der
Georgsaltar um 1520
Der um 1520 in einer Antwerpener Werkstatt entstandene Schnitzaltar wurde im 19. Jahrhundert im Kunsthandel erworben und steht seit 1842 im Dom. Im Mittelschrein wird in drei großen Fächern die Passion Christi erzählt, während Heilige in den Sockelfächern sechs Szenen der Kindheit Christi begleiten. Der Name des Altars ergibt sich aus den Georgsszenen des bekrönendes Faches und der vier seitlich angebrachten Flügel. Die beidseitig bemalten Flügel des Mittelschreins schildern in vier Szenen das Martyrium des Heiligen. Im Aufsatz erscheint er als siegreicher Drachentöter, der die Königstochter vor dem Tode rettet. Der Unterbau ist mit Brustbildern Christi und seiner Apostel verziert.
hier ist der
Barockaltar, 1767-70
Der aus verschiedenfarbigen Marmorarten bestehende Barockaltar der Sakramentskapelle war ursprünglich dem hl. Antonius Einsiedler geweiht, dessen Statue in der rundbogigen, von Säulen flankierten Nische stand. Daran erinnert im Giebel noch das Tau-Zeichen im goldenen Strahlenkranz mit Engelsköpfen. Als einer von zwei Seitenaltären gehörte der Antonius-Altar zur barocken Neugestaltung des Hochchores, die nach Plänen des Lütticher Architekten Etienne Fayn zwischen 1767 und 1770 ausgeführt wurde. Bei der Beseitigung der Barockausstattung wurde 1889 auch der Antonius-Altar abgebrochen, konnte jedoch 1961 aus den erhaltenen Einzelteilen hier wiederaufgebaut werden
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Klaren Altar
Der um 1350/60 entstandene Flügelaltar befand sich ursprünglich in der Kölner Franziskanerinnenkirche St. Clara und gelangte nach deren Säkularisierung und Abriß in den Dom. Der aus einem Schreinkasten mit vorkragendem Mittelschrein bestehende Altar wird von einem doppelten Flügelpaar verschlossen, so daß drei unterschiedliche, in ihrer Pracht stark differierende Öffnungen möglich sind. Die Malereien der Flügel wurden bereits um 1400 übermalt. Bei einer 1907-1909 durchgeführten Restaurierung des Altars wurde aufgrund mangelnder Detailkenntnis die jüngere, mittelalterliche Malerei auf den beiden Seiten des äußeren Flügelpaares entfernt.
und der Altar offen
schön wa.....
das waren die Altare und jetzt zeige ich dir die
die Neugotische Achskapelle 1892
Nach der Abtragung des Dreikönigenmausoleums wurde 1892 die Achskapelle völlig umgestaltet. Durch den Kirchenmaler Friedrich Stummel erhielt sie eine neue Ausmalung, in der die Farben Rot, Blau und Gold dominieren. Reste mittelalterlicher Malerei wurden miteinbezogen, wie die Wappen und die beiden Stifterfiguren auf der Altarwand, die erneuert und ergänzt wurden. Von Stummel neugeschaffen sind dagegen die Wandmalereien in den seitlichen Feldern, die Johannes den Täufer (2. v. links) sowie drei Ritter, wohl aus der Thebäischen Legion, zeigen. Der Utrechter Künstler Mengelberg entwarf die Tür für den mittelalterlichen Wandschrank, der als Reliquienschrank dienen sollte.
und zu guter letzt folgt mir zur
Renaissancekanzel 1544
Die aus Eichenholz geschaffene Renaissancekanzel befand sich ehemals am vorletzten östlichen Pfeiler des südlichen Mittelschiffs und gilt als die älteste Kanzel in Köln. Sie wurde 1544 im Dom aufgestellt und steht wohl im Zusammenhang mit den reformatorischen Bestrebungen des Kölner Erzbischofs Hermann V. von Wied. Der auf Pfeilern stehende Kanzelkorb kragt zur Predigtseite mit drei aufwendig geschnitzten Seiten vor: Das Wappen des Metropolitankapitels wird hier von den beiden Aposteln Petrus und Paulus flankiert. Der bekrönende, auf seiner Innenseite netzartig dekorierte Schalldeckel ist über balusterartige Säulen mit dem Kanzelkorb verbunden.