ich bin immer wieder faszieniert wenn ich vor dem Dom stehe....
schon allein wie lange an den Dom gebastelt wurde und wird.....
so jetzt komme ich mal zur Geschichte vom Dom
Vorgeschichte zum Dom
Der Platz, an dem der Dom heute steht, war seit spätrömischer Zeit der Ort, an dem die ersten Christen sich in Köln versammelten. Mehrere, immer größer werdende Kirchen wechselten sich an dieser, nahe der Stadtmauer gelegenen Stelle ab. Der erste Kirchenbau, von dem wir wissen, wie er ausgesehen hat, war der 870 vollendete karolingische Dom. Er hatte an beiden Enden des Langhauses je ein Querhaus und einen Chor. Der Altar im Osten war Maria geweiht, der im Westen dem heiligen Petrus. Unter Erzbischof Bruno wurde im Norden und Süden dem Langhaus je ein Seitenschiff hinzugefügt. Mit nur noch kleinen Veränderungen stand dieser Dom bis ins 13. Jahrhundert.
1248 war Grundsteinlegung
Nachdem die Reliquien der Heiligen Drei Könige durch Erzbischof Rainald von Dassel 1164 nach Köln gebracht worden waren, war der Dom nicht mehr nur Amtskirche des Kölner Erzbischofs, sondern zugleich eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Europas, für die eine andere architektonische Form notwendig war. Bevor man mit dem Bau des gotischen Doms 1248 beginnen konnte, mußte man den Alten Dom nach und nach abreißen. Bei dem Versuch den Ostchor mit Brandabbruch niederzulegen brannte 1248 der ganze Bau ab. Die Westteile wurde provisorisch wiederhergestellt, damit man in ihnen Messe feiern konnte.
1322
1322 wurde der gotische Chor eingeweiht. Hoch waren seine Gewölbe gespannt und ein filigraner Wald von Strebepfeilern und Strebebögen umzog das Bauwerk, um seine Mauern zu stützen. Wiederum schloß man den Bauteil nach Westen mit einer Mauer ab, so daß man im ganzen Chorbau Messe feiern und das Domkapitel sich im Binnenchor versammeln konnte. Noch vor dem Weiterbau stattete man den Ostchor reich aus. Wichtige Kunstwerke, die bereits im Alten Dom gestanden hatten, wie das Gero-Kreuz und der Schrein der Heiligen Drei Könige wurden in den Neubau übertragen. Bedeutende Erzbischöfe, wie Philipp von Heinsberg, oder Heilige, wie Irmgardis, wurden in den Chorkapellen erneut beigesetzt.
1530
Nach Fertigstellung des gotischen Chores errichtete man die Seitenschiffe des Langhauses und zwei Stockwerke des Südturmes. Bis ungefähr 1530 wurde am Dom gebaut und das Gebäude mit wichtigen Ausstattungsstücken geschmückt. Geldmangel und Desinteresse führten dazu, dass die Arbeit eingestellt werden mußte. Das Mittelschiff des Langhauses wurde mit einem Notdach geschlossen. Der Bau blieb, wie die Darstellung zeigt, äußerlich ein Fragment. Das Innere war jedoch ein großer und offenbar als ausreichend empfundener Kirchenraum, der auch in den folgenden Jahrhunderten reich ausgestattet wurde.
1794
1794 zogen die Revolutionstruppen in Köln ein. Erzbischof und Domkapitel flohen, und der Dom diente viele Jahre profanen Zwecken, wurde zum Beispiel als Lagerraum genutzt. Erst 1801 wurde er wieder zum Gotteshaus geweiht.
1842
Gerade in den Jahren, in denen der Dom entweiht worden war, wuchs die Liebe und die Begeisterung für dieses besondere Bauwerk. Viele Kräfte wirkten zusammen, damit 1842 mit dem Weiterbau des Domes begonnen werden konnte. Etwa die Hälfte des Geldes kam aus der preußischen Staatskasse, die andere Hälfte brachte der Zentral-Dombau-Verein auf, in dem viele engagierte Kölner Bürger sich zusammengeschlossen hatten. Eine intensive und effektive Bautätigkeit begann. Sie folgte zwar in den Formen genau den mittelalterlichen Plänen, bediente sich aber modernster Bautechnik.
1880
Schon 1864 waren die beiden Querhausfassaden und die Obergadenzone von Langhaus und Querschiff fertig. Der hölzerne Dachstuhl über dem mittelalterlichen Chor wurde durch eine eiserne Konstruktion über dem Gesamtbau ersetzt, die zu den fortschrittlichsten dieser Zeit gehörte. 1880 wurden dann auch die Türme fertig gestellt.
1945
Obwohl er von vierzehn schweren Fliegerbomben getroffen worden war, überstand der Dom auch den Zweiten Weltkrieg. Viele Jahre der Wiederherstellung folgten. Vor allem am Nordquerhaus wurden dabei auch moderne Bauformen verwendet. Das auffälligste Kennzeichen der Nachkriegszeit ist der moderne Vierungsturm, der von Dombaumeister Willy Weyres und dem Bildhauer Erlefried Hoppe gestaltet wurde. Noch immer sind einige der im Krieg geschlagenen Wunden nicht geschlossen, und gleichzeitig müssen auch die durch Witterung und Umweltbelastung entstandenen Schäden behoben werden. Deshalb ist der Dom 'die ewige Baustelle' und wird es hoffentlich noch lange bleiben. Die ständigen Arbeiten am Dom belegen, wie wichtig den Menschen der Dom noch immer ist
so das war ein klein bisschen zur Geschichte und deren Bauarbeiten
und Restaurationsarbeiten....
schaut dir mal dasTurmgerüst an
Von der Hochplattform am Nordturm ließen die Gerüstbauer 12 Aluminium-Gitterträger herab, zwischen die sie die einzelnen Gerüstböden einbauten. Die Kühnheit und technische Einzigartigkeit dieser Konstruktion steht der Leistung der Gerüstbauer des 19. Jahrhunderts in nichts nach.
oh man das Gerüst da so ran zu kriegen ohne den Dom zu Schädigen..... wow
und so sieht der Dom heute aus
auf diesen Bildern sieht man wo der Dom schon Restauriert geworden ist
wie du siehst gibt es noch viel zu tun auf der ´´ewigen Baustelle´´
nun zeige ich dir mal etwas von der Fassade
die Nordfassade
Bereits im 14. Jahrhundert war mit dem Bau der nördlichen Querhausfassade begonnen worden. Die Gewände beiderseits des östlichen (linken) Portals hatten bereits eine Höhe von etwa fünf Metern erreicht. Dombaumeister Zwirner entwickelte die Grundrißform seiner 1843-1855 errichteten neugotischen Nordfassade, die gegenüber der Südfassade gewisse Vereinfachungen zeigt, nach diesem Rest. Schon um 1900 nahm die Verwitterung des Schlaitdorfer Sandsteins bedenkliche Formen an. Hinzu kamen die schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg. 1962-1982 wurde die Fassade weitgehend in Londorfer Basaltlava erneuert. Dabei wurden die Architekturformen getreu wiederholt, die Bildhauerarbeiten jedoch im Ostbereich (links) frei gestaltet. Erst im Mittel- und im Westbereich wurden sie ab1972 exakt kopiert
der Dreikönigenportal
Der Figurenschmuck des Dreikönigenportals wurde von Peter Fuchs geschaffen. Leider wurde es im Zweiten Weltkrieg beschädigt. Im Tympanon sind die Heiligen Drei Könige vor Herodes und darüber bei der Anbetung des Kindes zu sehen.
Chorabschluss vom Dom
Der östliche Chorabschluß gehört zu den ältesten Teilen des gotischen Domes. Er wurde bereits um 1300 fertiggestellt
Portale d. Südliche Querhausfassade
Der Wimperg des Ostportales der nördlichen Querhausfassade wurde 1964 wiederhergestellt. Nur von nahem lassen sich die Figuren erkennen. Aus der Ferne verschmelzen sie mit dem ornamentalen Schmuck der Kathedrale.
Portalzone der Westfasade
Trotz ihrer Größe verlieren sich die drei Portale, die die Westfront durchbrechen, in der riesigen Fläche der Fassade. Wie bei den beiden anderen Seiten haben die äußeren Portale je eine Tür, das mittlere jedoch zwei. Damit ergibt sich eine Gesamtzahl von zwölf, zweifellos als Hinweis auf das Himmlische Jerusalem (Offb. 21,12). Das Mittelportal (Hauptportal) ist 9,30 Meter breit und einschließlich seines Wimpergs mehr als 28 Meter hoch. Sein heilsgeschichtliches Thema ist die Zeit vor der Erlösung. Links schließt sich das Dreikönigenportal an, das dem Erscheinen des Gottessohnes vor allen Völkern der Welt gewidmet ist, rechts das Petersportal als Hinweis auf die Verbreitung der Lehre Jesu durch die von ihm berufenen Apostel. Alle drei Portale feiern aber auch die wichtigsten Heiligen des Domes. Am Mittelpfeiler des Hauptportals steht Maria, die Altes und Neues Testament verbindet, ihr zur Seiten der Patron des Domes, der heilige Petrus, und die Heiligen Drei Könige, deren Gebeine als kostbarster Schatz des Domes verehrt werden.
Ostportal nördliches Querhaus
Der Wimperg des Ostportales der nördlichen Querhausfassade wurde 1964 wiederhergestellt. Nur von nahem lassen sich die Figuren erkennen. Aus der Ferne verschmelzen sie mit dem ornamentalen Schmuck der Kathedrale.
die Laubmasken
Überall im Maßwerk des Domes sind Gesichter versteckt, die sogenannten Laubmasken.
ich hoffe es gefällt dir und kommst mit mir mit, zu den Orgeln und dem Schrein im Dom